Zwei Winter Arbeit, ein abgetragener und neu aufgebauter Schornstein und eine Küche, in der das Feuer endlich so zieht, wie es soll. Am 12. September 2026 gingen die Türen auf.
Das Restaurant liegt unterhalb der Villen, wo der Hang zum Wasser hin flach ausläuft. Ein langes Fenster geht auf den See hinaus. Die Türen zum Garten stehen ab Mai offen, bis das Wetter umschlägt, und im Sommer ist der eigentliche Gastraum meistens die Terrasse davor.
Wir kochen mit dem, was die Hügel ringsum hergeben. Das klingt wie ein Werbespruch, bis man die Lieferscheine liest: Gemüse aus dem Garten hinter der Küche, Lamm von einem Hof im Nachbartal, Honig und Käse aus den Dörfern unterhalb der Festung. Das Brot backen wir jeden Morgen selbst.

Der Ofen
Um sieben das Brot, um elf das Lamm.
Der Ofen ist aus Ziegeln gemauert und gibt seine Wärme über den größten Teil des Tages langsam ab. Gekocht wird also mit fallender Hitze. Zuerst kommt das Brot hinein, solange er für alles andere noch zu heiß ist. Im Lauf des Vormittags ist die Temperatur so weit gesunken, dass das Lamm hineinkann, und gegen Abend übernimmt der Ofen alles, was Zeit braucht: Bohnen, ganze Zwiebeln, Paprika, weit nach hinten geschoben.
Das offene Feuer daneben übernimmt alles, was schnell geht: Gegrilltes, Fladenbrot, Gemüse direkt auf den Rost. Einen Gasherd gibt es auch, und wir machen daraus keine Glaubensfrage. Aber gebaut wurde die Küche um das Feuer herum, und den Unterschied schmeckt man.
- Brot, jeden Morgen frisch gebacken
- Gemüse aus dem Garten hinter der Küche
- Lamm aus dem Nachbartal
- Honig und Käse aus den Dörfern unterhalb der Festung

Die Gartenterrasse
Lieber eine lange Tafel als mehrere kleine Tische. Im Sommer decken wir sie morgens ein, und sie bleibt gedeckt, bis es ganz dunkel ist.
Was die Woche bringt
Die Karte ist klein und wechselt donnerstags.
Das hier ist nicht die Karte – die wechselt ja jeden Donnerstag. So ungefähr könnte die Kreidetafel im September aussehen, wenn der Garten noch trägt und die Abende schon kühler werden.
- Warmes Brot, Butter, Salz
- Ajvar und junger Käse
- Tomaten aus dem Garten, Öl, Oregano
- Brennnesselsuppe mit Kartoffeln
- Ganze Paprika, über dem Feuer geröstet
- Flija aus dünnen Teigschichten, wenn Zeit dafür ist
- Lamm, langsam unter der Saç-Glocke gegart
- Bohnen, über Nacht im Ofen geschmort
- Pite mit Spinat aus dem Garten, in Strudelteig gebacken
- Gegrilltes vom offenen Feuer
- Pflaumen von den Bäumen am Tor
- Honig mit dickem Rahm, danach Kaffee
Für Gäste, die in den Villen wohnen, gibt es Halal-Frühstück. Was sonst zu beachten ist, ob Allergien, kleine Kinder oder lieber kein Fleisch, sagen Sie uns bei der Buchung, und die Küche richtet sich danach.
- Eröffnet
- 12. September 2026
- Mittagessen
- 12.00 – 15.30 Uhr
- Abendessen
- 18.00 – 22.30 Uhr
Wer in den Villen wohnt, braucht nicht zu reservieren. Kommen Sie einfach herunter, wenn Sie Hunger haben. An der langen Tafel finden wir schon einen Platz für Sie.
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Dasselbe Feuer
Wenn das Fest für den Gastraum zu groß wird: alle Villen, die lange Tafel und diese Küche.
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